Pfingstferien 2006 auf Teneriffa

Als ersten Ausflug unternehmen wir die Fahrt auf den Teide und durch die Canadas. Wir sind überrascht, dass so wenig Leute vor der Seilbahn warten. Uns fällt auf, dass die Vegetation gegenüber vor 4 Jahren deutlich grüner  aussah und sind natürlich wieder total begeistert von der tollen Rundumsicht vom 3700m hohen Teide. Auch die Roques haben es uns angetan und wir verbringen den ganzen Tag dieser fantastischen Mondlandschaft. Ein erfrischendes Bad gibt es heute nur im Pool. Der Dienstag und der Mittwoch sind dem Norden gewidmet. Zum 4tenmal  der Versuch, den Mercedeswald endlich einmal bei Schönwetter zu erleben, aber wieder Passatwolken, selbst an der Küste. Dafür war es dann in Garachico und Icod de la Vinos sonnig. Das hübsche Städtchen ist jedes mal ein Muss, auch wenn dieses mal die Parknot sehr groß war, da die Parkmöglichkeiten am alten Hafen zur Zeit nicht genutzt werden können, genau so wie El Drago, der Drachenbaum in Icod.
Diesmal klappt es endlich mit der Wanderung durch die Mascaschlucht. Wie erwartet sehr anstrengend geht es von Masca aus über Stock und Stein im wahrsten Sinne des Wortes 600 Höhenmeter bergab. Zwar existiert nicht mehr die schwindeleregende Flussüberquerung über ein schmales Brett, trotzdem bleibt es ein kleines Abenteuer in einer einmaligen Vegetation. Zum Abschluss folgt die Bootsfahrt nach Los Gigantes, wo wir neben der Möwenfütterung aus der Hand, Delfine sehen. Unser Domizil war das Grandhotel Roca Nivaria in Playa Paraiso, ein wunderschönes , neues Luxushotel direkt am Meer. Schöne geräumige Zimmer mit großem Balkon und Blick auf die Insel Gomera machen den Aufenthalt sehr bequem. 2 beheizte, idyllische Meerwasserpools nutzten wir diesmal ab und zu. Das Essen ist morgens und abends in Buffetform im Hauptrestaurant angerichtet und erfüllt alle Wünsche. Dazu existieren noch zwei Restaurants  A La Carte, die wir jedoch nicht nutzen.
Mehr Spaß  macht das Baden  aber in der Nähe von El Medano, der Surferhochburg der Insel. Am Punta Roja, dem Roten Felsen gibt es den längsten Naturstrand der Insel, die Playa Tejita Kühlender Wind ( Achtung extreme Sonnen-brandgefahr wegen 12 mal so intensiver Sonneneinstrahlung als in Deutschland) mit etwas Windschatten direkt am Felsen und tollen Wellen sorgen für wunderbares Badevergnügen. Auch die vorhandenen Liegen und Sonnenschirme sind nicht sehr teuer. Den Strand besuchen wir öfters, doch an 2 Tagen waren die Wellen so hoch, dass selbst die Surfer ausblieben. Trotzdem nehmen wir, wie auch einige andere Mutige, den Kampf mit den Wellen auf. Günther bezahlt es mit einigen Blessuren, als er von einer riesigen Welle überrascht und an Land geschleudert wurde. Alle holten Ihre Kameras  heraus, um das Schauspiel zu dokumentieren. Das kleine Video (einfach Bild anklicken) gibt den Eindruck des wilden Meeres ganz gut wieder.

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                Teneriffawanderungen                   Teneriffa allgemein               Kanaren allgemein                                    starblink1.gif (2900 Byte)barney   10.04.08